Tag-Archiv: Wolff

Christian Wolffs Einordnung des Witzes in die ars inveniendi (Teil I)

Zweifelsohne birgt es eine gewisse Brisanz, dass der gemeinhin als Hauptvertreter der deutschen rationalistischen Schulphilosophie eingeordnete Christian Wolff dem Witz resp. dem ingenium eine derart prominente Rolle zugeschrieben hat und damit über G. A. Baumgarten, J. C. Gottsched, C. Meier, J. G. Sulzer und I. Kant ein rhetorisches Element in die Philosophie hereingeholt hat, das [...]

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III. Definition des Witzes – Christian Wolff

(§ 476) “Facilitatem observandi rerum similitudines Ingenium appellamus.” (1)
dagegen:
(§ 332) “Facultas in uno multa distinguendi dicitur Acumen.” (2)
und zur Erklärung:
“Der Witz ist eine Leichtigkeit die Ähnlichkeiten wahrzunehmen: alles demnach, was dazu hilft, dass wir die Ähnlichkeit wahrnehmen, bringt uns zu größerem Witz. Zwei Dinge sind einander ähnlich, wenn dasjenige, woraus man sie erkennen und voneinander [...]

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